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Social Farming
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Soziale Landwirtschaft auf Biobetrieben in Deutschland

Die Entwicklung und Vernetzung Sozialer Landwirtschaft in Deutschland unterstützen: dieses Ziel verfolgte das Projekt „Soziale Landwirtschaft auf Biobetrieben in Deutschland“, das im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert wurde.

Menschen mit Betreuungsbedarf ein lebenswertes Leben und sinnvolles Arbeiten auf dem Hof zu ermöglichen, das erfordert Initiative, aber auch Strukturen und politische sowie finanzielle Unterstützung. Das Projekt wollte Angebote ökologisch wirtschaftender sozialer Höfe für weitere Nutzergruppen transparenter machen, für die bisher kaum oder keinerlei Netzwerkstrukturen bestanden (Wohnungslose, Langzeitarbeitslose, Drogenkranke, Bauernhof-Kindergärten, Jugendhilfe, Alte Menschen …). Insbesondere bis dahin kaum Beachtung findende soziale Leistungen der Landwirtschaft, bei denen nicht die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern soziale, therapeutische und pädagogische Anliegen im Vordergrund stehen, wurden näher beleuchtet und erfasst. Weiter wurde angestrebt, Akteure aus dem Sozialbereich zur aktiven Unterstützung der Vernetzung Sozialer Landwirtschaft zu gewinnen. Denn: diese Form multifunktionaler Landwirtschaft erbringt einen Mehrwert für die Gesellschaft.

Das Projekt baute auf dem EU-Projekt SoFar (Social Farming – Soziale Leistungen multifunktionaler Höfe, www.sofar-d.de/) auf, das zum Ziel hatte, Empfehlungen für die Europäische Politik zu erarbeiten. Es setzte auf einer Ebene an, die erst indirekt und mittelfristig Auswirkungen auf die Förderung Sozialer Landwirtschaft im nationalen Kontext haben wird. Im SoFar-Projekt erarbeitete Forderungen an Entscheidungsträger in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit zu ihrer Förderung in Deutschland enthält das „Witzenhäuser Positionspapier zum Mehrwert Sozialer Landwirtschaft“, das auf deutsch und englisch unter www.sofar-d.de/?Positionspapier verfügbar ist.

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Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Oktober 2015 um 13:09 Uhr